Herbstvorbereitungen für den Garten

Garten im Herbst - Bartos Hagen

Mit dem September zieht der Herbst in die heimischen Gärten ein. Er kann noch so einige heiße Tage mitbringen, gleichzeitig rücken niedrige Temperaturen näher. Erfahren Sie hier, welche Aufgaben im September anstehen.

Jede Menge zu pflanzen

Damit es bis zum ersten Frost und im nächsten Frühjahr wieder kräftig grünt und blüht, bleiben Aussaat und Einpflanzen auch im September ein Thema. Den Beginn macht der Rasen: Die erste Monatshälfte eignet sich besonders gut für die Rasenaussaat, weil die Grassamen im warmen Boden schneller keimen. Um sich im nächsten Frühjahr an der ersten Farbenpracht der Zwiebelpflanzen zu erfreuen, können Sie diese ab Mitte September setzen. Grundregel für die Pflanztiefe: Sie sollte das Doppelte ihrer Höhe betragen. Einige Frühblüher, z. B. Tulpen und Lilien, reagieren empfindlich auf Nässe. Bei ihnen hilft es, etwas Sand in das Erdloch zu füllen, bevor man die Zwiebel einsetzt.
Der September bietet außerdem die letzte Gelegenheit, um immergrüne Laub- und Nadelgehölze wie Koniferen, Rhododendron oder Ilex umzupflanzen. Dieses ist aber auch im Trockensommer 2019 abhängig von der Bodenfeuchte, die vorhanden sein muss. Allzu frostempfindlich – wie beispielsweise Kamelien – sollten die Pflanzen allerdings nicht sein: Zwar bilden sie bis zum Winter an ihrem neuen Standort neue Wurzeln aus. Der Frost macht ihnen aber doch mehr zu schaffen als bereits “sesshaften” Exemplaren. Als GaLaBau-Experte sind wir Ihnen bei der Auswahl und dem Setzen der passenden Pflanzen für Ihren Garten gerne behilflich.

Herbstlicher Schnitt für Blütenpracht

Im September sollte man in Sachen Pflege durch Rückschnitt noch einmal alles geben. Der Dank sind bei vielen Pflanzen ein schöner und gesunder Wuchs sowie Blüten bis in den ersten Frost hinein. Während der Hibiskus am besten schon im Spätsommer nach der Blüte zurückgeschnitten wird, ist der Herbst für die Weigelie der richtige Zeitpunkt. Bei den Stauden ist der Rückschnitt nicht zwingend – er kann auch im folgenden Frühjahr vorgenommen werden. Lediglich, wenn man Wachstum und Vermehrung eingrenzen möchte, schneidet man die Stauden bis auf den Boden zurück. Es gibt aber auch Ausnahmen, z. B. Kleines und Großblütiges Mädchenauge und Kokardenblume. Dass sie teilweise noch blühen, sollte nicht von einem intensiven Rückschnitt abhalten. Denn nur so können sie ihre ganze Kraft für die kommende Überwinterungsphase sammeln und mit der späteren Kälte entsprechend fertigwerden.
Bei Dahlien lohnt es sich, verwelkte Blüten regelmäßig abzuschneiden, weil ihre farbenfrohe Blütenpracht Gartenbesitzer so bis zum ersten Frost erfreut.
Wenn es ums Schneiden geht, darf der Rasen natürlich nicht vergessen werden. Er wird noch immer gemäht, denn gerade wenn die Temperaturen später sinken, sollte das Gras nicht zu hoch sein. Es läuft dann Gefahr, schneller zu faulen. Die ersten herabfallenden Blätter begünstigen diesen Prozess. Das macht ihn anfällig für Pilzkrankheiten. Zu kurz sollte der Rasen jedoch auch nicht gemäht werden, da die Wurzeln dann empfindlicher gegen Kälte sind. Gerne übernehmen wir den Pflanzen- und Gehölzschnitt für Sie und stehen Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

Sie wissen nicht, wohin mit dem Laub, das sich auf dem Rasen breit macht? Greifen Sie nützlichen Gartenbewohnern wie Igeln unter die Arme und schaffen für sie einen Unterschlupf für den Winter, nach dem sie sich schon frühzeitig umsehen: Sammeln Sie dazu trockenes Laub in einer geschützten Ecke. Darauf stellen Sie eine Holzkiste, von der Sie eine schmale Seite für den Eingang entfernen. Aus gebogenen Zweigen legen Sie davor ein 20 bis 30 cm langes tunnelartiges Gerüst an. Am Ende kommt ein ordentlicher Schub Laub und Äste auf das Konstrukt – fertig ist das Überwinterungsquartier.

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