Pflanzen bewässern – darauf müssen Sie achten

Rasenmähen Regen Bartos Hagen

Damit Pflanzen gesunde und kräftige Wurzel bilden und Nährstoffe transportieren können, brauchen sie genug Wasser. Denn ohne die lebensnotwendige Feuchtigkeit werden die Pflanzen von Krankheiten und Schädlingen angefallen und können letztendlich sogar eingehen. 

Wie pflegt man einen Rasen

Ein Rasen kann, natürlich kurz geschnitten, den Garten aufwerten und zu Sport und Spiel einladen.

Ist der Rasen einmal angelegt, kann er leicht gepflegt werden. Durch einen wöchentlichen Schnitt regen Sie das Wachstum an und erhalten eine dichte Grasnarbe. Aber Achtung, im Sommer, wenn es heiß ist, sollten die Halme nur auf 5-8 cm gekürzt werden. So verdunstet die Feuchtigkeit nicht so schnell und Unkraut hat keine Chance.

Um die richte Strategie zum Bewässern zu entwickeln, sollten Sie wissen, wie der Boden beschaffen ist. Bei gut durchlässigem Boden reicht es einmal in der Woche zu bewässern, dann aber gründlich. Ist der Boden lehmig, kann nicht viel Feuchtigkeit aufgenommen werden. Es bietet sich an, sie an zwei Tagen hintereinander zu beregnen und dann eine Woche auszusetzen. Gegossen wird am besten sehr früh am Morgen.

Im Garten Pflanzen bewässern

 Ein paar Faustregeln:

–         Bei leichten Böden müssen öfter bewässert werden als in schweren Böden

–         Regenwasser ist besser als Leitungswasser, es ist kostenlos und hat bereits Umgebungstemperatur

–         Immer für feine Tropfen sorgen

–         Lieber kräftig gießen, da so die Flüssigkeit die Wurzeln erreichen kann.

Wie wir bereits beim Rasen festgestellt haben, sind die frühen Morgenstunden, zum Pflanzen bewässern am besten geeignet.

Wenn Sie sich jetzt die Frage stellen, ob bei regelmäßigem Gießen des Gartens zusätzlich gedüngt werden sollt, dem sei gesagt, dass weniger manchmal mehr ist. Wird im Frühjahr im Gemüsegarten Urgesteinsmehl, also gemahlene Lava ausgebracht, ist der Boden ausgezeichnet versorgt. Allerdings vertragen zum Beispiel Rhododendron und Azaleen, die sauren Boden benötigen, dieses Mehl nicht.

Haben Sie weitere Fragen zum Garten- und Landschaftsbau? Kontaktieren Sie uns gerne. 

Pflanzen bewässern

Auch hier zuerst Faustregeln:

–         Große Blätter haben eine große Verdunstungsfläche, sie benötigen mehr Feuchtigkeit

–         Fleischige Blätter speichern Flüssigkeit und sollten selten gegossen werden.

–         Ältere Pflanzen benötigen weniger Wasser als junge, da sie erst ausreichend Wurzeln ausbilden müssen.

–         Fast alle Zimmerpflanzen bevorzugen ihre Flüssigkeit abgestanden und zimmerwarm.

Wie oft werden Zimmerpflanzen bewässert? Einige Beispiele:

–         Zimmerbambus, Cyperus-Arten, Zierspargel und Hortensien haben einen hohen Bedarf und sollten alle zwei bis drei                       Tage gegossen werden

–         Tillandsien, Einblatt, Monstera, Kamelien und Flamingoblume haben einen moderaten Bedarf. Sie möchten nur einmal                   pro Woche gegossen werden.

–         Sukkulenten oder Kakteen vertragen eine Austrocknung besser. Hier nur nach Bedarf wässern.

Wenn Sie wissen, wo ihre Pflanzen in der Natur vorkommen, fällt es Ihnen leicht den Wasserbedarf zu verifizieren.

Natürlich müssen auch die Ruhephasen berücksichtigt werden. In der Wachstumszeit (in der Regel im Sommer) benötigen sie nicht nur Feuchtigkeit. Ihnen steht Erde nur im begrenzten Umfang zur Verfügung, also muss zusätzlich Dünger gegeben werden.

Gerne stehen wir Ihnen als erfahrener Garten- und Landschaftsbauer bei Ihrem Traum von einem eigenen Garten zur Verfügung.

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