Angekommen im Frühling – der Garten im Mai

Gartenarbeit Mai - Bartos Hagen

Insbesondere jetzt, da das eigene Zuhause durch COVID-19 zum Dreh- und Angelpunkt von Alltag und Freizeit wird, bietet der Aufenthalt im Garten viel Abwechslung – und natürlich jede Menge frische Luft! Sind die Eisheiligen vorbei, fällt der Startschuss für zahlreiche Gartenarbeiten. Die Beete füllen sich mit alter und neuer Blütenpracht. Um sich möglichst lange daran zu erfreuen, ist gute Pflege unerlässlich.

Pflanzarbeiten im Frühling

Endlich dürfen überwinterte Balkon- und Kübelpflanzen sowie vorgezogene Beetpflanzen ins Freie, wenn auch für den Übergang am besten an einen kältegeschützten Ort. Nach den Eisheiligen können Pflanzenknollen und -zwiebeln direkt eingepflanzt werden. Dahlienknollen fühlen sich in sandiger Erde an einem sonnigen Platz besonders wohl. So manche Pflanze im Beet mag den Winter nicht überstanden haben, sodass es unter Umständen Lücken gibt, die nun mit neuen Pflanzen geschlossen werden können. Bei ihrer Verteilung sind die Lichtverhältnisse entscheidend. Storchschnabel, Purpurglöckchen und Frauenmantel sind an schattigen Plätzen gut aufgehoben, während Mädchenauge, Katzenminze und Prachtkerze einen sonnigen Standort benötigen.
Auch beim Gartenteich ist der Mai die richtige Zeit für Neuzugänge: Die Wassertemperatur eignet sich ideal zum Pflanzen von Seerosen. Zusammen mit spezieller Erde werden sie in Pflanzkörben ins Wasser gelassen und in der passenden Tiefe abgesetzt. Um das Wegschwimmen der Seerosenerde zu verhindern, kann man die gitterartigen Töpfe der Pflanzen mit Sackleinen auslegen.

Bodenpflege

Regelmäßiges Rasenmähen steht im Mai schon wieder auf dem Plan. Der Rasenschnitt kann fein gemulcht dünn auf der Rasenfläche verbleiben. Überschüssiges Material eignet sich zudem als Mulchschicht für Gemüsebeete. Eine 2 bis 3 cm hohe Schicht reicht aus und kann erneut verteilt werden, wenn die erste sich zersetzt hat. Der Boden erhält Nährstoffe, trocknet nicht so schnell aus und Unkraut kann sich deutlich schwerer ausbreiten. Alternativen für die übrigen Beetflächen sind Rindenmulch, Rindenhumus oder Pinienerde. Eine Düngung z.B. mit Hornspänen sollte jeder Mulchung vorausgehen, weil durch die natürliche Zersetzung im Mulch viel Stickstoff gebildet wird. Breitet sich der Pflanzenteppich mit der Zeit aus, hat Unkraut im Staudenbeet kaum noch eine Chance. Bis dahin sollte es mit der Hand entfernt werden. Anstatt den Boden mit einer Hacke zu bearbeiten, wird er nach dem Jäten besser mit einem Dreizack gelockert.

Pflegende Schnitte

Sind Forsythie, Ginster und Co. verblüht, macht man sich sofort an den Schnitt, damit die nächste Blüte ebenso üppig ausfällt. Ansonsten finden sich im Garten jede Menge Pflanzenteile, die ebenfalls abgeschnitten werden können, z.B. abgestorbene oder verwelkte Blätter, Blüten und Äste. Bei verblühten Zwiebelpflanzen sollte das Blattgrün allerdings erst dann entfernt werden, wenn sie deutlich vergilbt sind, da sie der Pflanze bis dahin noch wertvolle Nährstoffe liefern. Lediglich die verwelkte Blüte wird abgeschnitten.
Um Wildtriebe bei Rosen zu verhindern, hat sich die Methode des Abreißens bewährt. Dazu wird ein scharfes Messer direkt unter dem freigegrabenen Wildtrieb angesetzt, die Rinde waagerecht eingeschnitten und dann der Trieb nach unten abgerissen. Wenn die Triebe nicht am Stamm abgerissen werden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie in kurzer Zeit erneut austreiben.
Ein besonderer Blickfang im Garten sind Buchsbaum, Eibe oder Kiefer als Formgehölze oder Bonsai-Varianten, die im Mai erstmalig geschnitten werden. Für den Grobumriss reichen Akku- oder manuelle Heckenschere, Details können am besten mit einer Gartenschere herausgearbeitet werden. Ungefähr ein Drittel der neuen Triebe kann man auf diese Weise kürzen.

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Auch jetzt für Sie da!

Die Einschränkungen von sozialen Kontakten und Freizeitmöglichkeiten im Rahmen von COVID-19 führen dazu, dass das Leben vermehrt zuhause stattfindet. Gartenarbeit bietet eine sinnvolle Beschäftigung sowie die Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu bewegen. Das Ergebnis sind formschöne Sträucher und Gehölze, ein gepflegter Rasen und eine bunte Blütenpracht, vielleicht auch ein idyllischer Gartenteich. Damit lädt der Garten nach getaner Arbeit zum Verweilen und Entspannen ein – ob alleine oder gemeinsam mit der Familie.

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